Monthly Archive for November, 2009

Warum brauche ich eine yiid?

In wenigen Stunden gibt es das neue yiid Release. Die Zeit bis dahin, verkürzt euch unser Imagefilm.

Danke an www.artview.tv

yiid macht sich bereit zum großen Relaunch!YIID está preparando para el gran relanzamiento!

Falls es noch nicht bei allen angekommen sein sollte, an dieser Stelle noch einmal die spektakuläre Neuigkeit: Am kommenden Donnerstag, 26. November wird yiid den großen Relaunch vollziehen. Danach erwartet euch eine überarbeitete Oberfläche, die entsprechend euren Feedbacks und Wünschen grafischer und übersichtlicher als bisher ausfällt. Natürlich wird es auch inhaltliche Verbesserungen geben. Euer Activitystream wird ins Dashboard integriert sein, damit ihr optimalen Einblick in eure und die Aktivitäten eurer Freunde habt. In die andere Richtung gibt es ebenfalls Fortschritte zu vermelden: Eure Statusmeldungen auf yiid werden an zusätzliche externe Social Networks weitergeben werden können, statt wie bisher primär an Facebook und Twitter. Die Bastler unter euch dürfen sich auf ein besonderes Feature freuen, nämlich das eigenmächtige Erstellen von Icons für die genutzten Netzwerke.

Am Donnerstag also unbedingt bei http://yiid.com vorbeischauen, testen und uns und der restlichen Internetwelt mitteilen, was ihr vom Relaunch haltet. Beim Besuch auf dem neuen Dashboard wird euch vermutlich ein kleines, schwarzes Kästchen ins Auge springen. Das ist natürlich kein Programmierfehler, sondern die Möglichkeit für jeden User, yiid als “Best Social Network Application” bei den Crunchie Awards zu nominieren. Die “Crunchies” sind der Oscar der Internetszene und werden Anfang nächsten Jahres in San Francisco verliehen. Unterstützt also uns und unsere Träume vom Kurzurlaub zwischen kalifornischen Palmen und roten Teppichen. Passend zum Thema Golden State und Hollywood sei an dieser Stelle noch auf ein kleines cineastisches Meisterwerk hingewiesen: Unter folgendem Link Wozu brauche ich eine yiid? kann man nun unser offizielles Video anschauen und bekommt in humorvoller Art die Vorzüge der persönlichen yiid erklärt. Ein großes Lob und vielen Dank an dieser Stelle an die Jungs von www.artview.tv Viele Neuigkeiten also auf und um yiid.com. Wir freuen uns auf euren Besuch am Donnerstag und warten gespannt auf die ersten Rückmeldungen.


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Si todavía no ha llegado a todos, en este punto una vez más la noticia espectacular: Este próximo jueves, 26 de YIID noviembre hará la gran relanzamiento. A continuación encontrará una interfaz rediseñada, que varía de acuerdo con sus comentarios y deseos de los gráficos y más clara que antes. Por supuesto, habrá mejoras sustanciales. Su actividad Stream será integrada en el salpicadero para que usted y su mejor conocimiento de las actividades de tus amigos tiene. En la dirección de otros, hay también informó de la evolución: los mensajes de estado para ser YIID pueden transmitirse a otras redes sociales externas, en lugar de la corriente principal en Facebook y Twitter . El aficionado entre ustedes pueden esperar una característica especial, a saber, la creación arbitraria de los iconos utilizados para la creación de redes. Style=”margin-bottom:

El jueves, por lo tanto, necesariamente en http://yiid.com < / span> , prueba y nos dice, y el resto del mundo de Internet, ¿qué piensa usted de la reactivación. Durante una visita al nuevo salpicadero es probable que saltar un pequeño cuadrado negro en el ojo. Esto obviamente no es un error de programación, pero la posibilidad de que cada usuario, YIID como “Mejor Aplicación de Redes Sociales” para los Premios Crunchie nominar. El “Crunchies” son los premios Oscar de la escena de Internet y se adjudicará a principios del próximo año en San Francisco. Así que nos apoyan y nuestros sueños de un breve descanso entre las palmeras de California y las alfombras rojas. Se queda en los Golden State y Hollywood, hay que señalar en este punto a una pequeña obra maestra del cine: El ¿Por qué necesito un YIID? lang=”zxx”> ahora vemos nuestro video oficial y entra en una manera humorística, los beneficios de la YIID personal, dijo. Grandes elogios y gracias a los chicos en este punto de lang=”zxx”> www.artview.tv tantas noticias sobre y alrededor de yiid.com. Esperamos su visita el jueves, y esperamos que la reacción inicial.

Journalismus 2.0 – Zwischen Tradition und Trend

Thomas Venker, Ossi Urchs und Dietmar Schwenger (Foto: Popakademie Baden-Württemberg)

Thomas Venker, Ossi Urchs und Dietmar Schwenger (Foto: Popakademie Baden-Württemberg)

Die Popakademie Baden-Württemberg lud am vergangenen Wochenende zum für die Öffentlichkeit zugänglichen Kongress Zukunft Pop und einige Größen des Journalismus gaben sich die Ehre, um am Panel „Medien von Print bis 2.0 – Wohin entwickeln sich die medialen Takt- und Themengeber der Popkultur?“ teilzunehmen. Gute 90 Minuten lang wurde in dieser Runde lebhaft über die Entwicklungen im Mediensektor debattiert, jedoch lässt sich aus Zuhörersicht resümierend attestieren, dass es sich hierbei weniger um eine zukunftsorientiertes Stelldichein mit Brainstorming – Charakter, als vielmehr um eine Zusammenkunft zur Vergangenheitsanalyse und Bestandsaufnahme der gegenwärtigen Situation handelte.  Dirk Rothenbücher (SWR) fungierte als Moderator der Veranstaltung, an der Thomas Venker (Intro), Andreas Borcholte (Spiegel Online), Ossi Urchs (F.F.T. Medienagentur), Dirk Peitz (u.a. Die Zeit), Dietmar Schwenger (Musikwoche) und Uli Frank (SWR3) teilnahmen. Die folgende kurze Zusammenfassung des Talks beschränkt sich auf einzelne Aspekte, die sich um das Thema Medien und Web 2.0 drehten. Die ebenfalls diskutierten Befindlichkeiten des Musikjournalismus, was seine inhaltlichen Zielsetzungen, Befindlichkeiten und Probleme von der Künstlerförderung bis hin zur Mainstreamabhängigkeit angeht , sollen an dieser Stelle aus pragmatischen Gründen ein wenig ausgeblendet werden.

Eine Erkenntnis zeichnete sich in der Diskussion von Anfang an sehr deutlich ab: News machen nicht mehr die klassischen Medien, sondern das Internet! Breite Einigkeit herrschte in dieser Betrachtungsweise bei den Medienvertretern. Die Einsicht, dass Newsdienste und Social Networks in der Verbreitung rudimentärer, ungefilterter und unkommentierter  Information mittlerweile gegenüber den etablierten Printmedien deutlich die Nase vorne haben, ist sowohl im Bewusstsein der Verbraucher als auch im Selbstverständnis der Medien angekommen. Die Kluft zwischen Nachrichtenagentur und Twitterer scheint demnach gar nicht mehr so breit zu sein. Der Vertreter des „offline“ Journalismus sei gut beraten, auf sein klassisches Steckenpferd zu setzen, so die Meinung von Dirk Peitz und Thomas Venker. „Wir machen Storys“ schien als ihr Werbeslogan für gut recherchierten und in Substanz und Umfang breit aufgestellten Journalismus zu fungieren. Der ausführliche Text soll also die Lebensversicherung der Printmedien bleiben, da das Netz in der Regel eher auf knappen Informationsaustausch fixiert ist.  Ein durchaus nachvollziehbarer Gedankengang, denn wer liest schon gerne ein mehrseitiges Dossier am Bildschirm?

Ebenfalls deutlich positiv bewertet wurde von den Experten die Austauschmöglichkeit zwischen Produzent und Rezipient im Web 2.0 . Herr Borcholte von Spiegel Online gab hier kleine Einblicke in das Seelenleben eines Journalisten, das durchaus von Kommentaren zu verfassten Artikeln abhängig ist und sich diese auch zu Herzen nimmt. In diesem Sinne wird das Web 2.0 zur Qualitätssicherungsinstitution. Ein online publizierter Artikel eines Mediums wird nicht nur die entsprechende Leserschaft, sondern auch positive wie negative Kritik hervorrufen, die eine ungeheure Flächenwirkung und Eigendynamik entwickeln kann. Der Kontrast zu wenigen, selektiv ausgewählten und veröffentlichten Leserbriefen des klassischen Printmediums liegt hier auf der Hand. Genaue Recherche und Fachkenntnis werden dem im Netz veröffentlichenden Journalisten also abverlangt wie nie zuvor.

Unter Einschränkungen honoriert wurde das Expertenwissen der Blogosphere. Thomas Venker betonte hier die von Musikjournalisten aufgebauten Kontakte und Nähe zu Künstlern, die dem durschnittlichen Blogger verwehrt bleiben werden. Netzurgestein Ossi Urchs, dessen Fachkenntnis und Internetaffinität in der gesamten Diskussion durchschimmerte, konterte mit beispielhaftem Verweis auf die Fans der legendären Grateful Dead, die den Künstlern über Jahre hinterherreisen und ihnen persönlich näher stehen als es einem Journalisten je möglich wäre. Während dieses Diskussionsabschnitts wurden mehrfach die altbekannten Bedenken gegenüber der Weltanschauung der Blogger geäußert, die oftmals an den Grenzpunkten der eigenen Expertise ende und darüber hinaus den berühmten „Blick über den Tellerrand“ nicht erlaube.

Nach unterhaltsamen 90 Minuten, die jedoch in puncto neuartige journalistische Ansätze und Geschäftsmodelle wenig neue Ideen aufbrachten, blieb man mit dem Gefühl zurück, es herrsche eine generelle “Abwarten und Anpassen” Haltung, wohin sich die Zukunft im Bereich Journalismus und Web entwickeln wird. In  der gegenwärtig gewaltigen Umbruchsituation möchte man dies auch keinem der an der Diskussionsrunde Beteiligten verübeln. Gefragt sind hier in erster Linie Verleger und Medienunternehmen und nicht einzelne Journalisten. Befremdlich stimmte der Moment, in dem ein Teilnehmer Bezug auf Ashton Kutchers Twitterverhalten nahm. Kutchers Berater müssten angesichts des substanzlosen und trivialen Twittergeblubbers ihres Klienten die Hände über dem Kopf zusammenschlagen, so der ungefähre Wortlaut an dieser Stelle. Reflexartig möchte man denken, ein Journalist solle doch erfreut sein über ein solches Maß an Transparenz, vielleicht scheint sich aber genau an diesem empfindlichen Punkt die Angst um die eigene Domäne zu verstecken: War es früher noch die Aufgabe der schreibenden Zunft, Prominente durch ungeschminkte Exklusivberichte von ihrem überhöhten, halbgottähnlichen Podest herunterzuholen und einer gierig lechzenden Leserschaft zum Fraß vorzuwerfen, so übernehmen die Web 2.0 Promis das nun in Eigenregie und haben augenscheinlich auch noch einen Riesenspaß dabei…

yiid braucht Deine StimmeYIID needs your voice

Die alljährliche Vergabe der “Internet-Oscars” steht unmittelbar vor der Tür: Zum dritten Mal hosten GigaOm, VentureBeat und TechCrunch die Verleihung der “Crunchies” an Personen und Projekte rund ums Web 2.0 . Der besondere Fokus des Votings ist dabei auf Internet Startups gerichtet  und da darf in diesem Jahr yiid natürlich nicht fehlen. Also unterstützt uns mit eurer Nominierung von yiid in der Kategorie “Social Network App” und hofft gemeinsam mit uns, dass wir es zur Preisvergabe ins noble Herbst Theater nach San Franciso schaffen. Per Mausklick auf das angezeigte Badge kommt ihr direkt zur Nominierung, die noch bis zum 4. Dezember läuft. Ausführliche Infos zu den “Crunchies” gibts  unter : http://crunchies2009.techcrunch.com/

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src=”http://crunchies2009.techcrunch.com/embed?Mjp5aWlk” The annual award of the “Internet Oscars” is directly in front of the door host: For the third time GigaOm Venture Beat TechCrunch the award of the” crunchies “to people and projects around Web 2.0. The special focus is directed to the poll here on Internet startups and there should not be missing this year YIID course. So support us with your nomination of YIID in category “Social Network App and hope with us that we make it to award the noble Herbst Theater in San Francisco. By clicking on the badge is displayed directly to her nomination, which until 4 December run. Detailed information on the “Crunchies” gibts unter: http://crunchies2009.techcrunch.com/

Reblog this post [with Zemanta] Online Reputation ist zu einem der großen Mysterien des Internet mutiert. Viel zitiert und immer wieder analysiert, beinahe schon zur Pseudowissenschaft hochstilisiert, thront der Begriff im Netz. Viele Netzteilnehmer tendieren mittlerweile dazu, den Begriff zu verteufeln und das mit Recht. Ein Thema auf dessen übermäßige, gigantische, weltbewegende Bedeutung für die Existenz eines jeden Menschen man immer wieder mit der Nase gestoßen wird, verliert einfach mit der Zeit gewaltig an Reiz. Eine gewisse Relevanz ist der Angelegenheit jedoch nicht zu abzusprechen, befinden wir uns doch auf dem besten Wege in eine digitale Gesellschaft. Teilnehmen an einer Gesellschaft bedeutet, aktiv an deren Gestaltung zu partizipieren. Wer sich also allzu passiv im Netz zeigt, läuft demnach in Zukunft Gefahr, den sozialen Anschluss zu verpassen.

Entsprechend der Beobachtung, dass die allmählich aufkeimende digitale Gesellschaft vor allem der älteren Generation zu schaffen macht, sollte man im Umkehrschluss davon ausgehen, dass die Jugend Feuer und Flamme für den Hype rund um die digitale Selbstdarstellung im Netz sei. Allerdings musste ich in letzter Zeit mehrfach feststellen, dass dies längst nicht der generelle Mindstate ist. Bestes Beispiel dafür ist eine Bekannte von mir, deren Studium sich dem Ende zuneigt und die ein wenig orientierungslos in die berufliche Zukunft blickt. Google spuckt mir zu Ihrem Namen etwa fünf recht nichtssagende Treffer aus. Interessant daran ist jedoch, dass besagte Bekannte keinesfalls eine Internetabneigung hat und bereits vor vielen Jahren Facebook nutzte, als dieses noch in erster Linie ein Portal für Studenten war und die meisten von uns noch so weit vom Social Networking entfernt waren wie Buxtehude vom Starnberger See. Mein vorsichtiger Hinweis, sich selbst, im Hinblick auf die beruflichen Möglichkeiten, im Netz vielleicht ein wenig öffentlicher darzustellen, wurde mit einem „Nein, das will ich nicht. Privates bleibt privat und überhaupt hab ich ja eh nicht so viel zu bieten.“ quittiert. Mit den folgenden, allgemein gehaltenen Punkten soll dem Skeptiker der Sinn einer geordneten Selbstdarstellung im Netz vermittelt werden:

  • Privates und Beruf voneinander zu trennen wird im Zeitalter digitaler Medien immer schwieriger. Je mehr Teile des täglichen Lebens vom Internet beeinflusst werden, umso problematischer wird es, hier noch eine strikte Trennung aufrecht erhalten zu können. Dieser Trend mag nicht jedem gefallen, aber ist schlicht unumgänglich. Das Web hat vor allem im beruflichen Bereich eine solche Bedeutung erlangt, das ein Rückschritt einfach nicht mehr möglich ist. Internet ist DAS Kommunikations- und Informationsreservoir unserer Zeit. Sie verlassen nicht um 17 Uhr Ihr Büro und das Internet schaltet auf den Anrufbeantworter um. Sie sind beruflich und privat im Netz unterwegs, also warum sollte man das zwingend trennen müssen? Sie haben ja schließlich nichts zu verbergen und können so sämtliche Facetten Ihrer Person in angemessener Form darstellen.
  • Web bedeutet Potential: Sie werden im Internet auf faszinierende Menschen und Organisationen treffen, die Ihnen eine Menge an Informationen und Input anbieten. Darüber hinaus bietet sich die Möglichkeit, mit diesen in direkten Austausch zu treten. Im Sinne einer beiderseitigen Kommunikation erscheint es nur höflich, seinem Dialogpartner auch ein paar Details über sich selbst anzubieten. Geben und nehmen lautet die Devise!
  • Das Internet ist keine ständig Existenzen vernichtende Todesmaschinerie, die nur darauf ist, Ihren Ruf in den Schmutz zu ziehen, wie es uns momentan viele Dienstleister und selbsternannte Reputationsgurus glauben lassen wollen. Vielmehr muss man das Netz als eine großartige Option betrachten, das persönliche Profil den eigenen Wünschen entsprechend schärfen zu können. Mit einigen Klicks auf einschlägigen Social Networks lassen sich Profile erstellen, die einem als Einzelperson ein hohes Google Ranking bescheren und von nun an Ihre Visitenkarte im Netz sind. Gleichzeitig ermöglicht das Erstellen solcher Profile gerade den “Orientierungslosen” eine persönliche Bestandsaufnahme: Wer bin ich denn eigentlich, was interessiert mich, was habe ich der Welt mitzuteilen und was sollten andere über mich erfahren?
  • Der Gedanke an eine aalglatte, fehlerlose Selbstdarstellung schreckt Sie ab? Diese ist auch kein Muss, sondern wirkt  eher gekünstelt und lässt Sie in der Masse untergehen. Gerade im allgemeinen Reputationswahn liegt die Gefahr, sich selbst bis zur Unkenntlichkeit zu zensieren. Warum sollte man im Netz davor zurückschrecken, eine konträre Meinung zu vertreten? Durch lebhaften Austausch und bewusst zur Schau gestellte Ecken und Kanten kann man sich vom großen Einheitsbrei abgrenzen. Wo jeweils die Grenzen zwischen Eigenmarketing und Diskussionfreude gegenüber Exhibitionismus und unangebrachtem Verhalten in der Öffentlichkeit liegen, sollten man mit gesundem Menschenverstand auch ganz ohne Ratgeber für sich selbst beantworten können.
  • Sollten Sie sich nicht sicher sein, was an Ihnen für andere Netzuser interessant sein könnte, ist das auch kein Beinbruch. Ein großer, wenn nicht sogar der überwiegende Teil der Netzteilnehmer generiert eher weniger eigenen Inhalt, dient aber vielmehr als Multiplikator und Bewerter von Informationen. Sie stoßen im Netz auf eine für Sie persönlich interessante Seite, dann lassen Sie es auch Ihre Kontakte in den sozialen Netzwerken wissen. Relevanz im Internet zu erlangen, bedeutet nicht zwangsläufig, auf seiner eigenen Homepage die größte Erfindung seit der Dampfmaschine propagieren zu müssen, sondern es genügt oft, aktuelle Trends zu verfolgen, kommentieren oder adaptieren.  Natürlich reicht bloßes Kopieren nicht aus, Ihre persönliche Note sollte zu erkennen sein.

Das „Reputationsmanagement“ lässt sich also zumindest für den Durchschnittsuser (im Gegensatz zum Unternehmen) ohne weiteres meistern, sollte man sich nicht wie die Kuh auf dem virtuellen Eis benehmen. Schlussendlich gibt es auch immer noch die guten alten Privatsphäre-Buttons in Social Networks, die einem das Gefühl heimischer vier Wände vermitteln können. Möglicherweise sperrt man dabei aber interessante Besucher aus ;-)

Kleine Netzfundstücke, die Freude machen…Little web finds, we derive pleasure from …

Der Tag für uns Yiidler begann heute mehr als erfreulich: Vor einigen Tagen erschien ein Artikel von US PR – Guru und Webexperte Brian Solis zum Thema Zukunft des Internet , der von uns bereits mit Begeisterung zur Kenntnis genommen wurde, schließlich zeichnet Solis das Bild eines via OpenID und zentraler Identität durch das Netz surfenden Users.  Noch erfreulicher ist jedoch die Tatsache, dass besagter Artikel auch in der deutschen Medienlandschaft Nachhall gefunden hat und “Die Welt” zu einem Bericht veranlasste, der heute online erschien und die dank yiid.com gar nicht mehr so fern erscheinende Zukunftsvision Solis auch dem deutschen Leser zugänglich macht.

Unbenannt

Dann stolperten wir noch über einen weiteren kleinen Leckerbissen. Der bekannte Rhetoriktrainer Michael Ehlers listet sein yiid Profil auf seiner Website (siehe Screenshot). Bei aller Bescheidenheit sind wir natürlich nicht abgeneigt, in direkter Nähe zu den “Großen” zu stehen. Das yiid Logo fügt sich dort optisch bereits ausgezeichnet ein… ;-) Little web finds, we derive pleasure from …

Published by Nicolas Pöllmann on November 5, 2009 in Communities. 0 Comments

For us yiiders, today started off as a more than pleasing day: an article by US PR-guru and web expert Brian Solis dealing with the future of the internet  was published a few days ago. We already were enthusiastic to take note of it, as Solis illustrates the image of a user surfing through the web via OpenID and central identity. Even more pleasing, though, is the fact that there has been response to aforesaid article in the German media scene. It gave rise to a report in “Die Welt” which was released online today and which, thanks to yiid.com, makes the no more distant prospect of the vision Solis accessible to the German reader too.

 Then we came across another little goody. The well-known rhetoric coach Michael Ehlers lists his yiid-profile on his website (see screenshot). In all modesty, we actually wouldn’t mind standing in the immediate vicinity of the “big ones”. The yiid-logo visually already fits in there perfectly … :)

Jungbrunnen Internet – I will survive!

Bald verleiht uns das Internet die Unsterblichkeit! Virtuelle Gedenkdienste mit Profilen verstorbener Personen existieren bereits und Branchenriese Facebook plant, eine ähnliche Möglichkeit anzubieten. Als genereller Digitalisierungsskeptiker muss man hier natürlich reflexartig die Augenbrauen heben und die moralische Frage stellen: „Ist das okay, muss das sein, brauchen wir DAS auch noch?“ DAS muss sicherlich nicht zwingend sein, aber man sollte vor der radikalen Verteuflung dieser weiteren Blüte des Internets das ganze Phänomen eingehender beleuchten haben.

Manch einer mag sich an das Verschwinden einer Studentin nach einer Party vor einigen Jahren erinnern. Der mysteriöse Fall wurde auf sämtlichen Medienkanälen ausführlich kommuniziert und zahlreiche Interessierte verirrten sich im Zuge dessen auf das StudiVZ Profil der Verschwundenen. Die Pinnwand dieses Profils hatte sich in Windeseile zum Ort der Anteilnahme gemausert und die Anzahl der Kommentare ging weit in die Tausende. Aufmunternde Worte für die Familie und die Betroffene selbst fanden sich dort wieder, aber auch unschöne und im folgenden auf der gleichen Pinnwand heftig diskutierte Angriffe auf die Anteilnehmenden, die als „Heuchler“ diffamiert wurde. Ungeachtet der Tatsache, ob die Verschwundene wieder aufgetaucht ist oder nicht und es sich zum damaligen Zeitpunkt ohnehin nicht um einen wirklichen Trauerfall handelte (was ist eigentlich aus der Angelegenheit geworden?), liegt dennoch ein gemeinsamer Nenner mit den virtuellen Kondolenzbüchern vor: Die öffentliche Anteilnahme an fremdem Elend, an der sich jeder nach Belieben beteiligen kann. Dieses Phänomen gab es jedoch bereits vor den Zeiten von Web 2.0 und Guestbookkommentaren. Versetzten wir uns in die 90er zurück und erinnern uns an den unglaublichen Hype um den Tod von Lady Di oder das gigantische Gedenkkonzert nach dem frühen Ableben Freddie Mercurys. Der durch die massenhafte Anteilnahme aufgebaute Mythos um verstorbene Persönlichkeiten wird nun jedoch auch dem Otto Normal Verbraucher zugänglich gemacht. In gewisser Weise mag diese Überhöhung eines verstorbenen, lieben Menschen für die Angehörigen durchaus eine Möglichkeit der Trauerbewältigung und der Konservierung schöner Erinnerungen beinhalten.

Der problematische Kern der Sache liegt jedoch in der inflationären Verwendung der eigentlich doch sehr persönlichen Kondolenzbekundung. Die intime Trauergesellschaft einer Beerdigung im kleinen Kreise wird nun verdrängt durch „OpenGrief 2.0“ . Die Betreiber der Trauerportale bekunden zwar, strenge Zugangsregeln für die Profile Verstorbener zu führen, doch das Phänomen Trauer wird mit zunehmendem Alter der Internetgeneration immer häufiger auch in den nicht auf dieses „Fachgebiet“ spezialisierten Social Networks auftauchen. Eher Unbekannte dürfen, trotz Ihrer größtenteils nicht existenten tiefergehenden Verbindung zum Verstorbenen, ihre fragwürdige Trauer in mehr oder minder angebrachter Form mit der Welt teilen, schlimmstenfalls ähnlich der ad absurdum geführten Idee eines wer-kennt-wen, wo sich ja auch Gott und die Welt persönlich zu kennen scheinen. Es muss die Frage gestellt werden, ob diese Form der Trauer nicht vielmehr eine generelle Tendenz der Entfremdung verdeutlicht. Eines der großen Tabuthemen der Industriegesellschaft, nämlich Tod und Vergänglichkeit, wird mit einigen Mausklicks abwickelbar gemacht. Hätten sie ungeladen die Beerdigung des Verstorbenen betreten und bei seinen nächsten Angehörigen ihre eben aus einer virtuellen Zitatesammlung kopierte Lebensweisheit zum Thema Sterben lautstark verkündet?

Yiid klebt an Dir!Yiid sticks on you!

4071171711_841993771fHeute durften wir mit Begeisterung den offiziellen yiid Sticker in Empfang nehmen! Für uns Web-Futuristen ja eigentlich unfassbar altmodisch analog, aber welches wild blinkende Online Werbebanner versprüht schon so viel Litfaßsäulen-Nostalgie und Charme wie der gute alte Aufkleber? In Zukunft also Ausschau nach kleinen grün/grauen Männchen halten!

Wer Sticker haben möchte, bitte Video mit origineller Begründung oder sonstiger verrückter Performance bei den bekannten Anbietern hochladen und den Link hier unter dem Artikel als Comment posten. Ausgefeilte Y-I-I-D Choreographien, Raps oder körperbedeckende Tattoos haben sicher gute Chancen, prämiert zu werden ;-)

Yiid sticks on you!

Published by Nicolas Pöllmann on November 3, 2009 in Communities. 0 Comments

Today we were thrilled to receive the official yiid sticker! Actually, inconceivably outmoded analog, for web futurists like us – but what frantically blinking online banner ad can exude as much “advertising pillar-nostalgia” and charm as the good old sticker? In the future, therefore, keep an eye out for little green/grey men!  

Whoever wishes to receive a sticker, please upload a video containing a fancy motivation or any crazy performance (common providers), and post the link as comment here, below the article. Extraordinary Y-I-I-D choreographies, raps or all over tattoos will surely stand a good chance to be awarded  :)

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