Archive for 08/12/2009

Weihnachtsgrüße

Herzlichen Dank für die zahlreichen Karten und Geschenke zum Weihnachtsfest. Unser ganz besonderer Dank geht an den Absender dieser Weihnachtskarte.

Wir fragen uns natürlich, wann und wo er das Gruppenfoto unserer Entwickler geschossen hat.

Vielen Dank “Weipah” & “Kaoz”

Langsam aber sicher tasten wir uns an das Jahr 2010 ran. Unser Backlog ist wieder bis oben gefüllt und in den letzten Wochen haben wir eine Reihe von Wünschen und Verbesserungen genannt bekommen, die uns angenehmen Druck für das Jahr 2010 machen.

Der Tag wird leider auch in 2010 nur 24 Stunden haben, aber wir werden täglich 50% davon in yiid stecken :-)

Die Organisation seiner Webaktivitäten und Online-Kontakte wird unserer Meinung nach im kommenden Jahr eines der relevanten Themen sein. 2009 haben wir genutzt, um beim Sprint auf die vorderen Plätze dabei zu sein.

Wem das Thema openID noch nicht ganz geheuer ist, dem sei diese tolle Einführung auf Dr. Web ans Herz gelegt.

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yiid for WordPress

Für alle WordPress-Besitzer unter den yiid-Usern haben wir ein kleines Weihnachtspräsent. Seit heute gibt es ein WordPress-Plugin, mit dem sich bequem alle yiid-Informationen für das private Blog wiederverwenden lassen.

Weitere Screenshots auf WordPress.org

Was bietet die erste Version?

  • OpenID: Benutzt euer Weblog als OpenID und managed sie über yiid.
  • Widgets: Das WordPress-Plugin bietet zwei Widgets, um die yiid-Kontakte und OnlineIdentities bequem in der Blog-Sidebar zu platzieren.

Welche Features sind für die Zukunft geplant?

  • Activity-Stream: Den yiid-ActivityStream als Sidebar-Widget bzw. als komplette WordPress-Page
  • Sync: Updates in regelmäßigen Abständen
  • uvm.

Wir freuen uns sehr über reichlich Feedback und Feature-Wünsche :)

Das yiid-Team wünscht euch frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

1000 Communitys bei yiid.com versammelt

Die in yiid integrierte Communipeda fungiert als Katalog für soziale Netzwerke

Die Macher von http://www.yiid.com vermelden das Erreichen eines symbolischen Meilensteins. Nach dem erfolgreichen Relaunch von YourInternetID und der kürzlich beschlossenen Partnerschaft mit http://www.venyoo.de umfasst die in yiid integrierte „Communipedia“ nun 1000 Social Networks. Die Ehre der 1000. gelisteten Community darf das Gamer-Netzwerk http://www.xfire.com für sich beanspruchen. Mit dem Ende November erfolgten großen Relaunch verzeichnete auch die Communipedia einen erheblichen Schub nach vorne und bietet einen, für Usereinträge, Kommentare und Bewertungen geöffneten, einzigartigen Überblick der verschiedensten Netzwerke weltweit.

Dank der Dynamik und Nischenbildung des Internet würden diese 1000 Communitys lediglich eine erste Wegmarke bilden, wie Marco Ripanti, Geschäftsführer der hinter yiid.com stehenden ekaabo GmbH, anmerkte. „Das Prinzip der Communipedia hat seine Praxistauglichkeit hinlänglich bewiesen. Noch vor Jahresende diese Marke zu knacken, spornt uns für 2010 natürlich besonders an. Im kommenden Jahr möchten wir http://yiid.com weiter internationalisieren und unseren Einzugsbereich konstant erweitern“, erklärte Ripanti.

Der Startschuss zur Communipedia fiel im Februar 2008 und die stetige Weiterentwicklung der grundlegenden Idee, das Community-Handling im Internet zu erleichtern, mündete schließlich im heutigen http://www.yiid.com . Die OpenID basierte Meta-Community verfolgt das Ziel einer Bündelung sämtlicher Online-Identitäten des Social Network Users inklusive Kontaktdatenimport und Activitystreaming, und bietet zusätzlich eine hohe Bandbreite weiterer Features, wie den integrierten Communityindex und möglichen Contentimport aus den für den yiid Suchindex geöffneten Websites.

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formspring.me – Das bessere Twitter?

In den vergangenen Tagen hat sich ein neues Phänomen in Windeseile im Netz verbreitet: www.formspring.me heißt der Hype der Stunde und nach eintägiger Testphase komme ich zu dem Schluss, dass formspring Riesenpotential hat. Was genau bietet formspring? Das Prinzip ist so simpel wie genial. Wer dort ein Profil angelegt hat, kann sich Fragen stellen lassen und diese beantworten. In direkter Praxis schaut das dann so aus. Usern Fragen stellen kann man auch, ohne selbst angemeldet zu sein in anonymisierter Form. Die Anonymisierungsfunktion steht jedoch auch dem registrierten Usern beim Aushorchen anderer Formspringler zur Verfügung. Nach der Registrierung bekommt man von der Seite selbst sofort eine kleine Auswahl an Fragen zugeschickt und fühlt sich unverzüglich geschmeichelt. Genau aus diesem Grunde wird formspring ein Erfolg werden, es bedient nämlich die in jedem von uns schlummernde Eitelkeit: „Wow, man interviewt mich, so muss sich ein Promi fühlen“. Während die meisten anderen Netzwerke auf dem Prinzip Push basieren, bedeutet formspring Pull. Ich rühre nicht mehr die Werbetrommel für mich und hoffe auf Aufmerksamkeit, sondern stelle mich selbst zur Verfügung und erwarte die kommenden Fragen.

Dieses Warten ist (noch) unheimlich spannend, da es ja bedingt durch die Anonymisierungsfunktion keinerlei inhaltliche Restriktionen gibt. Von der ernstgemeinten Frage über die süffisante Stichelei hin zum derben Humor lässt sich alles in Frage und Anwort verpacken. Auf welche dieser Fragen man öffentlich antworten will, bleibt einem glücklicherweise selbst überlassen dank der Block und Delete Funktionen. Formspring richtet sich aber keinesfalls nur an Privatpersonen. In Zeiten, in denen Customer Relationship Management so groß geschrieben wird wie nie zuvor, bietet Formspring quasi eine „Echtzeit FAQ“ mit einer Dynamik, die einen kundenorientierten Dialog erlaubt, der in seiner inhaltlichen Substanz über das 140 Zeichen Twitter „PR/SALES/MARKETING“ Getöse hinausgehen kann. Die Formulierung „kann“ ist hier bewusst gewählt, denn mit dem vermuteten Aufstieg von formspring werden sich natürlich auch an dieser Stelle wieder die üblichen Spammer, Experten und Bots versammeln. Anders als bei Twitter werden sie aber hoffentlich nicht die Möglichkeit haben, ihren Einheitsbrei in einem solchen Maße zu verbreiten, dass ein gesamtes Netzwerk in seiner Informationsqualität erheblich beeinträchtigt wird. Wer nicht interessant ist, den fragt eben auch niemand etwas.

Bei all der vorangegangenen Kritik sei nicht verschwiegen, dass sich formspring natürlich auch mit Twitter vernetzen lässt. Zugriff erlauben und schon gehen die Meldungen zur Frageaufforderung, kürzlich geposteten Antwort etc. raus an den Vogel. Das ist logisch und lockt zahlreiche User an. Ebenso integrieren lassen sich facebook, tumblr, blogger und wordpress. In Zukunft könnte man also zunehmend in Corporate Blogs über Widgets mit der Aufforderung “Ask us anything“ stolpern. formspring.me steckt noch in den Kinderschuhen und es bleibt abzuwarten, welchen Weg das interessante Prinzip gehen wird. Dringend ausbaufähig sind die bis jetzt nur rudimentär vorhandenen Möglichkeiten zum Kontaktabgleich und zur Personensuche. Fragen gestellt zu bekommen, ist momentan also noch mit einigen Hindernissen verbunden. Trotzdem sind wir von yiid als klassische „Early Adopter“ natürlich schon bei formspring mit einem Account vertreten und freuen uns auf eure Fragen unter http://www.formspring.me/yiid .

Wer uns von yiid als Einzelpersonen löchern möchte, wird bis jetzt unter folgenden Links fündig:

Marco Ripanti

Kei Harasaki

Nicolas Pöllmann

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Sascha Lobo und digitale Revolutionen

Sascha Lobo
Image by Timo Heuer via Flickr

Sascha Lobos auf Spiegel Online publizierter Aufsatz „Die bedrohte Elite“ kann meiner Meinung nach als wichtiger Punkt im Diskurs zur sich herausbildenden digitalen Gesellschaft betrachtet werden. Lobo gelingt das, woran viele Journalisten, Autoren und Internetexperten bis jetzt gescheitert sind: Er schlägt die Brücke zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft und skizziert trefflich das herausragende Merkmal der vernetzten Welt: Ein jeder kann teilhaben, Inhaltsselektion durch eine herrschende mediale Elite wird dekonstruiert und eine durch ein massendemokratisches Momentum angetriebene Schwarmintelligenz beginnt, in ihren Auswirkungen den weltweiten, öffentlichen Dialog mitzubestimmen, ohne dabei zur normativen Konsensmaschine zu verkommen. Ferner macht Lobo eine Renaissance der Schriftkultur insbesondere unter Jugendlichen aus, die sich über Einträge im Internet der Welt mitteilen. Auch in diesem Punkte mag man ihm Recht geben, gleichermaßen scheint auch die Anregung zum „Internetunterricht“ für Schüler mehr als sinnvoll angesichts der wachsenden Wichtigkeit eines angemessenen Umgangs mit dem Medium Web. In einem Punkt erscheinen mir Lobos Thesen jedoch zu gewagt. Die von ihm eingeforderte Hilfestellung für die Generation, die nicht mit dem Internet aufgewachsen ist, mag zwar von einer hehren Grundintention zeugen, wird in meinen Augen jedoch nicht mehr als Wunschdenken bleiben. Read more

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