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formspring.me – Das bessere Twitter?

In den vergangenen Tagen hat sich ein neues Phänomen in Windeseile im Netz verbreitet: www.formspring.me heißt der Hype der Stunde und nach eintägiger Testphase komme ich zu dem Schluss, dass formspring Riesenpotential hat. Was genau bietet formspring? Das Prinzip ist so simpel wie genial. Wer dort ein Profil angelegt hat, kann sich Fragen stellen lassen und diese beantworten. In direkter Praxis schaut das dann so aus. Usern Fragen stellen kann man auch, ohne selbst angemeldet zu sein in anonymisierter Form. Die Anonymisierungsfunktion steht jedoch auch dem registrierten Usern beim Aushorchen anderer Formspringler zur Verfügung. Nach der Registrierung bekommt man von der Seite selbst sofort eine kleine Auswahl an Fragen zugeschickt und fühlt sich unverzüglich geschmeichelt. Genau aus diesem Grunde wird formspring ein Erfolg werden, es bedient nämlich die in jedem von uns schlummernde Eitelkeit: „Wow, man interviewt mich, so muss sich ein Promi fühlen“. Während die meisten anderen Netzwerke auf dem Prinzip Push basieren, bedeutet formspring Pull. Ich rühre nicht mehr die Werbetrommel für mich und hoffe auf Aufmerksamkeit, sondern stelle mich selbst zur Verfügung und erwarte die kommenden Fragen.

Dieses Warten ist (noch) unheimlich spannend, da es ja bedingt durch die Anonymisierungsfunktion keinerlei inhaltliche Restriktionen gibt. Von der ernstgemeinten Frage über die süffisante Stichelei hin zum derben Humor lässt sich alles in Frage und Anwort verpacken. Auf welche dieser Fragen man öffentlich antworten will, bleibt einem glücklicherweise selbst überlassen dank der Block und Delete Funktionen. Formspring richtet sich aber keinesfalls nur an Privatpersonen. In Zeiten, in denen Customer Relationship Management so groß geschrieben wird wie nie zuvor, bietet Formspring quasi eine „Echtzeit FAQ“ mit einer Dynamik, die einen kundenorientierten Dialog erlaubt, der in seiner inhaltlichen Substanz über das 140 Zeichen Twitter „PR/SALES/MARKETING“ Getöse hinausgehen kann. Die Formulierung „kann“ ist hier bewusst gewählt, denn mit dem vermuteten Aufstieg von formspring werden sich natürlich auch an dieser Stelle wieder die üblichen Spammer, Experten und Bots versammeln. Anders als bei Twitter werden sie aber hoffentlich nicht die Möglichkeit haben, ihren Einheitsbrei in einem solchen Maße zu verbreiten, dass ein gesamtes Netzwerk in seiner Informationsqualität erheblich beeinträchtigt wird. Wer nicht interessant ist, den fragt eben auch niemand etwas.

Bei all der vorangegangenen Kritik sei nicht verschwiegen, dass sich formspring natürlich auch mit Twitter vernetzen lässt. Zugriff erlauben und schon gehen die Meldungen zur Frageaufforderung, kürzlich geposteten Antwort etc. raus an den Vogel. Das ist logisch und lockt zahlreiche User an. Ebenso integrieren lassen sich facebook, tumblr, blogger und wordpress. In Zukunft könnte man also zunehmend in Corporate Blogs über Widgets mit der Aufforderung “Ask us anything“ stolpern. formspring.me steckt noch in den Kinderschuhen und es bleibt abzuwarten, welchen Weg das interessante Prinzip gehen wird. Dringend ausbaufähig sind die bis jetzt nur rudimentär vorhandenen Möglichkeiten zum Kontaktabgleich und zur Personensuche. Fragen gestellt zu bekommen, ist momentan also noch mit einigen Hindernissen verbunden. Trotzdem sind wir von yiid als klassische „Early Adopter“ natürlich schon bei formspring mit einem Account vertreten und freuen uns auf eure Fragen unter http://www.formspring.me/yiid .

Wer uns von yiid als Einzelpersonen löchern möchte, wird bis jetzt unter folgenden Links fündig:

Marco Ripanti

Kei Harasaki

Nicolas Pöllmann

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yiid.cc nun auch bei Seitzeichen

Unser kleiner Zusatzservice yiid.cc ist nun auch via Seitzeichen nutzbar. Wir freuen uns sehr über die Integration unseres URL-Shorter. Probiert es doch gleich mal aus.



communipedia – the movie

Listen to Marc Canter

Kanal 14 hatte ihn an der Muschel …. It’s great to listen to him.

[display_podcast]

Dataportability – the next big thing

If you read this – Link to Article – what did you tink?

communipedia bei meedia

Die neue Nachrichtenplattform meedia hat einen Artikel über communipedia geschrieben. Hier ein paar Auszüge:

Network-Suchmaschine

Communipedia

Keine US-Kopie, sondern eine eigene Idee: Mit Communipedia startet die erste deutsche Suchmaschine für Social Networks. … Damit tritt das Weinheimer Start-up in direkte Konkurrenz zu Google, Facebook und MySpace, die an ähnlichen Angeboten arbeiten …

Communipedia ist ein Projekt der Ekaabo GmbH. Das junge bayerische na na na Unternehmen ist bereits auf den Bau und die Betreuung von Community-Lösungen spezialisiert. Gründer der Multimedia-Agentur ist Marco Ripanti.

… Der offizielle Start ist für Mitte Juni August geplant. Dann will Communipedia auch einen speziellen “Single Sign-on” für alle angeschlossenen Communitys anbieten. … Damit böte Communipedia eine deutsche Version von Googles “Friend Connect” oder Facebooks “Connect”.

Bislang konnte Communipedia Sevenload, Jimdo oder auch JoinR als Partner präsentieren. …

Den ganzen Artikel gibt es hier zu lesen.

Zemanta Pixie

Ab in den Fahrstuhl

Zusammen mit 9 anderen Projekten dürfen wir in der kommenden Woche auf der Next 08 communipedia präsentieren.

Auf die 200 Sekunden freue ich mich schon sehr.

MoMB covered us

Thanks! http://momb.socio-kybernetics.net/invitation/communipedia

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