Der Internetdienst Your Internet ID und die Entwicklerszene ziehen an einem Strang. Sie verbessern den Like-Button, damit jeder der will Konsens oder Dissens mit Inhalten des Webs ausdrücken kann.




v.l.n.r. Entwickler Matthias Pfefferle, Peter Pröll, Florian Jakob, Martin Thielecke.
Damit alle Internetnutzer jeden Inhalt bewerten können, hat Martin Thielecke eine Google Chrome Erweiterung für die Gefällt-mir und die Gefällt-mir-nicht-Schaltfläche des Internetdienstes Your Internet ID gebaut. Wer die Erweiterung installiert, hat die Schaltfläche – in Neudeutsch Like-Button – direkt in der Navigationsleiste des Internetbrowsers Google Chrome und kann jeden beliebigen Inhalt bewerten.
„Da nicht jeder Webmaster den Button einbauen will, ich aber trotzdem die Freiheit des Internets genießen möchte, alles was ich lese bewerten zu können, habe ich die Google Chrome Extension gebaut. Ich hatte mir vorher schon kleine Extensions gebaut, um mir den Alltag zu erleichtern. Diese war die erste, die ich auch für andere freigegeben habe“, erklärt Entwickler Martin Thielecke sein Engagement.
Auch negative Kritik für Produkte zulassen will Florian Jakob. Er hat für Magento-Shopsysteme die Gefällt mir und die Gefällt-mir-nicht-Schaltfläche umgesetzt, da diese jeden Verkäufer weiter bringen kann. „Da ich von den Produkten, die ich anbiete, überzeugt bin, werde ich beide Varianten anbieten. Den Facebook-Button kennen wir ja. Der Vorteil beim Button von Your Internet ID ist, dass man auch sagen kann „gefällt mir nicht“. Diesen Button kann man als Shopbetreiber bedenkenlos einsetzen, denn er bringt wertvolles Feedback, das man wieder verwerten kann“, begründet Entwickler Florian Jakob seine Entscheidung für die Weiterentwicklung der Schaltfläche.
Vor vier Monaten hat der Internetdienst Your Internet ID der Gefällt-mir-Schaltfläche von Facebook die Gefällt-mir-nicht-Schaltfläche entgegen gesetzt. Die Schaltflächen unterscheiden sich auf den ersten Blick kaum. Beide lassen sich auf jeder beliebigen Webseite einbauen und beide verbreiten per Klick einen Konsens. Die Schaltfläche vom Internetdienst Your Internet ID verbreitet aber auch einen Dissens. Der Klick auf die Facebook-Schaltfläche befördert den Konsens samt Link zur Ursprungsseite in das aktuelle Verzeichnis der Neuigkeiten bei Facebook. Gleiches bewirkt der Klick auf die andere Schaltfläche. Zusätzlich aber kann der Konsens oder Dissens auch als Kurznachricht bei Twitter erscheinen. Wer klickt entscheidet ob der Konsens oder Dissens nur in einem bestimmten oder in mehreren Netzwerken zu sehen sein soll. Zur Wahl stehen neben Facebook auch Twitter und nach dem nächsten Relaunch der Schaltfläche auch die Sozialen Netzwerke LinkedIn und GoogleBuzz. Read more

