Tag Archive for Marketing

Fachleute viralisieren ihr Wissen

marketing-BÖRSE jetzt mit Gefällt-mir-Schaltfläche

„Gabriele Braun und Dr. Torsten Schwarz von der marketing-BÖRSE musste ich natürlich nicht erst erklären, wieso unsere Gefällt-mir-Schaltfläche ein Muss für ihre Plattform ist,“ erinnert sich Marco Ripanti, Chef des Internetdienstes Your Internet und Erfinder der neuen Schaltfläche, wie diese eingefügt wurde: „Die Schaltfläche sollte rechtzeitig vor der Fachmesse dmexco auf der marketing-BÖRSE eingeführt werden und das ist gelungen.“

Der Klick auf die Gefällt-mir-Schaltfläche bewirkt die Verbreitung eines Inhaltes über die Kanäle des Kurznachrichtendienstes Twitter sowie die Aktualitäten-Indizes von Facebook und LinkedIn.
“Marketing-Experten brauchen viele Reaktionen auf ihre Aktionen. Share with your Network oder kurz SWYN ist das Ziel. Die Reaktionen kommen am schnellsten in Kombination mit Social Media Applikationen. SWYN funktioniert gut mit der Gefällt-mir-Schaltfläche von Your Internet ID, weil sie gleich verschiedene Netzwerke bedient,“ erklärt Dr. Torsten Schwarz, Geschäftsführer der marketing-BÖRSE GmbH.

Online-Marketingaktionen erreichen die größte Aufmerksamkeit in Kombination mit den neuen Anwendungen, die sich auf die Verbreitung in den Sozialen Medien spezialisiert haben. Dazu gehören der Share- und der Like-Button sowie die Comments Box.

Mit dem Share-Button – oder in deutscher Übersetzung mit der Teilen-Schaltfläche – verbreitet sich ein Link in bestimmte Sozialen Netzwerke. Es gibt viele Anbieter, die diesen Dienst ermöglichen. Bei jedem erneuten Teilen ist eine erneute Anmeldung nötig.

Like-Buttons – auf Deutsch Gefällt-mir-Schaltflächen – ermöglichen Meinungsäußerungen. Der Facebook-Like-Button kann eine positive Meinungsäußerung in den Aktivitäten-Index auf Facebook platzieren. Der Button von Yiid.com kann eine positive sowie negative Meinungsäußerung kommunizieren. Diese erscheint nicht nur in Facebook sondern auch in Twitter und LinkedIn und verfügt so über eine größere Reichweite als der Facebook-Button.

Die Comments Box ist ein Kommentarsystem, das in Twitter oder Facebook Links zu den verfassten Kommentaren hinterlässt.

“Die Fachartikel und News, die von den Experten in unserer marketing-BÖRSE stammen, stehen auf einem sehr hohen fachlichen Niveau. Sie sind das Herzstück der Plattform. So war es nur die logische Konsequenz, die Gefällt-mir-Schaltfläche zu ergänzen, damit sich das Experten-Know-how viralisiert,“ erklärt Gabriele Braun, Geschäftsführerin der marketing-BÖRSE GmbH

Die Schaltfläche lässt sich auf jeder Internetseite einbauen oder direkt im Browser bedienen, so dass jeder beliebige Inhalt kommentiert werden kann. Die positiven oder negativen Kommentare landen dann als Neuigkeiten bei Facebook oder auch als Kurznachricht bei Twitter. In Kürze bindet yiid.it auch LinkedIn und GoogleBuzz an die Schaltfläche an.

Der Internetdienstes Your Internet ID bietet unter www.yiid.it alle Varianten für eine Schaltfläche, die nicht nur ja sondern auch nein sagt.

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Die marketing-BÖRSE ist das größte deutschsprachige Spezialverzeichnis für Marketing. Über 10.000 Spezialanbieter von Affiliate Marketing über Suchmaschinen-Optimierung bis Zielgruppenanalyse sind vertreten. Zu jedem Unternehmen werden Details wie Mitgliedschaften, Aktivitäten und Auszeichnungen angezeigt. Projektausschreibungen und Stellenangebote sind ebenfalls online. Geschäftsführer der marketing-BÖRSE GmbH sind Dr. Torsten Schwarz und Gabriele Braun.

www.marketing-boerse.de

Unter der Adresse www.yiid.it findet sich ein Konfigurator für die Schaltfläche. Webseitenbetreiber können die Wortwahl auf der Schaltfläche anpassen und zwischen Englisch und Deutsch wählen und sich entscheiden ob sie nur Konsens oder auch Dissens über ihre Schaltfläche in die sozialen Netzwerke transportieren möchten. Wählt der Webseitenbetreiber die Bedingungen aus, erstellt sich der Internetcode, der eingebaut dafür sorgt, dass die Schaltfläche auch angezeigt wird und funktioniert. Yiid.it ist ein Projekt der ekaabo GmbH mit Sitz in Weinheim. Die auf Community-Entwicklung spezialisierte Internetagentur entwickelt Your Internet ID, Yiid.com. Investoren sind Marco Ripanti (Geschäftsführer und Gründer) und die Artus Capital GmbH & Co KG AG.

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Community-Test: Ikea Hej

Nach zögerlichen ersten Twitteraktivitäten und erfolgreichen, viralen Marketingstunts bei Facebook entert Ikea den Social Media Bereich nun richtig. Erst 2010 die eigene Community zu starten, mag auf den ersten Blick verspätet wirken, aber der schwedische Möbelgigant kann es sich angesichts seiner Marktführerpositionen und den trotz Wirtschaftskrise wachsenden Umsätzen wohl erlauben, einem Projekt eine gewisse Vorlaufzeit einzuräumen. Das weckt auf der anderen Seite natürlich Erwartungshaltungen, die es zu erfüllen gilt. Die “Hej Community” ist zum Erfolg verurteilt, schließlich ist die Zielgruppe gewaltig groß und das Standing des Konzerns und seiner Produkte in der öffentlichen Wahrnehmung überwiegend positiv.

Ikea geht technisch dabei einen eigenwilligen Weg, denn die gesamte Community ist Flash-basiert und schlägt den Suchmaschinen und Mobilgeräten damit die Tür vor der Nase zu. Natürlich ist man auch nicht darauf angewiesen, sich über Klicks und Werbeeinnahmen zu finanzieren, weshalb Hej sich am besten als eine marketingrelevante Daten sammelnde Hommage an den Konzern verstehen lässt. Eine gewaltige Werbekampagne im Vorfeld des Launchs fand ebenfalls nicht statt, Ikea begnügte sich damit, sein Publikum mit kostenlosen Mandeltartes für die ersten 22.222 User zu ködern, denn Liebe geht eben doch durch den Magen. Zusätzlich durfte man vor dem eigentlichen Start der Community auf der Hej-Domain eine reale Person namens Niels bei ihrem Leben im Ikearaum bewundern oder sich in einer “Green Box” filmen lassen, um später seinen eigenen animierten Avatar nutzen zu können. Diese Atmosphäre des gemütlichen Beisammenseins wird bei der Anmeldung konsequent fortgesetzt, denn wer mitmachen möchte, muss einige Daten von sich preisgeben und wird über die Ikea Family Card, die einem per Post zugeschickt wird, ein Mitglied der schwedischen Familie. Böse Zungen mögen von Zwangsrekrutierung sprechen, aber Ikea gibt sich mit der gesamten Community auch keine Mühe, den Eindruck zu zerstreuen, dass man die Brücke von der virtuellen Realität zu knallharten Umsätzen im Möbelhaus schlagen möchte.

Nach dem erfolgreichen Informationsaderlass bei der Registrierung kann man mit der Einrichtung eines persönlichen, virtuellen Raumes beginnen. Ein animierter Avatar hüpft durchs Flashkämmerlein, das man in allen erdenklichen Variationen mit Ikeaartikeln versehen kann. Von der Wandfarbe bis zur Tischdekoration hin sind der (wohl überwiegend weiblichen) Fantasie keine Grenzen gesetzt. Verhinderte Innenarchitekte dürften ihre helle Freude haben, wenn auch die nichtvorhandenen Freiheiten bei der Platzierung einzelner Gegenstände und die nervigen Ladezeiten den Spaß etwas trüben. In jedem Falle werden dem Nutzer hier, ohne dass er sich zum nächstgelegenen Einrichttunstempel bewegt hätte, ganz dezent die Artikel des Ikea-Sortiments nähergebracht. Ansonsten bietet Hej die übliche Palette an Communityfunktionen, die man erwarten würde: Man kann sich mit anderen Bewohnern anfreunden, deren Räume bewerten und kommentieren oder sich im überaus lebendigen Forum über den Aufbau von Möbeln, Gestaltungsmöglichkeiten und Produkte austauschen.

Fazit: Heimwerkercommunitys funktionieren seit Jahren ausgezeichnet und Ikea dürfte eine Menge Nutzer aus diesen kleineren Netzwerken abziehen. Hej präsentiert sich erwartungsgemäß vom Start an als eine lebendige Community, die weiteren Zulauf generieren wird. Der Dialog um die Marke Ikea wird in gleichem Maße boomen wie die Umsätze an den Ikeakassen. Über die Umsetzung der Seite in Flash und die manchmal aufdringlich wirkenden Farben und Animationen der Steuerungselemente lässt sich genauso streiten wie über den Sinn einer virtuellen Zimmereinrichtung, aber als Marketinginstrument und Kommunikationskanal wird Hej für Ikea zweifellos wertvoll werden.

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